Liebenau - Um 17:52 Uhr wurde die U-Gruppe der SG Siedenburg zur Unterstützung bei einem Großbrand in den Recyclingpark nach Liebenau alarmiert. Treffpunkt für die Atemschutzgeräteträge war das Feuerwehrhaus in Maasen. Nach einer kurzen Koordination der verfügbaren Kräfte wurden die Fahrzeuge besetzt und so fuhren der GW Hygiene, das TSF aus Staffhorst und Brake sowie das LF KatS aus Siedenburg zur Einsatzstelle nach Liebenau. Vor Ort war kein Einsatz unserer Kräfte nötig. Nach circa 2h war der Einsatz für die 21 AGTs beendet.
Pressebericht:
Liebenau. Über Liebenau stand am Donnerstagnachmittag (23. Juli) eine große Rauchwolke, die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz: In einer Lagerhalle eines Recyclingbetriebes in der Straße Am Recyclingpark brannten nach Angaben Feuerwehrpressesprecher Marc Henkel eine Maschine sowie Material zur Wertstoffverarbeitung.
Der Brand drohte, phasenweise auf eine weitere Halle überzugreifen. Das wurde verhindert. Gegen 18 Uhr war das Feuer nach Angaben des Pressesprechers aus. Anschließend sollte noch Glutnester gelöscht werden.
Die Halle, in der das Feuer ausgebrochen war, ist etwa 30 mal 30 Meter groß. Die Feuerwehr löschte in der Halle. Ein Radlader des Technischen Hilfswerkes kam zum Einsatz, um die brennenden Materialen auseinanderzufahren, damit diese abgelöscht werden können. Es gab bis zum Abend keine Verletzten. Die Nachlöscharbeiten dauerte da noch an.
Die Feuerwehr hatte Bewohner in Liebenau und den umliegenden Orten gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungsanlagen sowie Klimaanlagen abzuschalten. Über Biwapp und Katwarn kam von der Integrierten Leitstelle folgender Hinweis: „Im Bereich Liebenau kommt es durch einen Brand zu Geruchsbelästigung und Rauchentwicklung. Gesundheitliche Beeinträchtigungen können nicht ausgeschlossen werden. Schließen Sie vorsorglich Fenster und Türen und schalten Sie Klima- und Lüftungsanlagen ab.“ Das betroffene Gebiet sollte gemieden werden. Die Warnung wurde gegen 18 Uhr wieder aufgenommen.
Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften aus der gesamten Samtgemeinde Weser-Aue, aus Nienburg sowie aus Steyerberg vor Ort. Derzeit waren etwa 180 Feuerwehrleute im Einsatz, weitere Kräfte wurden am Abend nachalarmiert. „Wir brauchten weitere Atemschutzträger - die kommen aus dem Landkreis Diepholz”, sagte Marc Henkel am frühen Abend. Beide Drehleitern waren im Einsatz. Die Wasserversorgung war über die Weser sichergestellt.
Auch die Polizei war ausgerückt. Informationen zu dem Feuer und zur Brandursache gab es nicht. Die Ermittlungen dauern an. Weser-Aues Samtgemeindebürgermeister Wilfried Imgarten machte sich persönlich vor Ort ein Bild vom Ausmaß des Brandes.
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Quelle: Die Harke
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